Drei-Tage-Bart

Was ist ein Dreitagebart?

Der Name dieses Bartes ist etwas irreführend, da er suggeriert, der Bart sei genau drei Tage alt. Das stimmt so nicht. Dreitagebart ist die allgemeine Bezeichnung für einen sehr kurz gehaltenen Bart. Wichtigstes Merkmal sind die Bartstoppeln, die bei dessen Pflege und Rasur stehen gelassen werden.

Der Dreitagebart hat er durch regelmäßiges Kürzen die Länge eines ca. drei Tage alten Bartes, er kann jedoch durchaus auch älter sein. Wichtig ist, dass die Haut unter den Bartstoppeln noch durchscheint.

Bartstoppeln sind nachwachsende oder nicht bis auf die Hautoberfläche abrasierte Barthaare. Als Stoppeln bezeichnet man sie so lange sie einen stoppelartigen Charakter haben. Dies ist so lange der Fall, bis es die Länge hat, sich durch seine Krümmung oder Neigung im Wuchs der Haut anzuschmiegen.

Ein Dreitagebart kann meist erst im Erwachsenenalter getragen werden, da der Bartwuchs in der Regel erst zwischen 14 und 18 Jahren einsetzt und eine gewisse Zeit braucht, um regelmäßig und dicht genug zu sein, damit der Dreitagebart attraktiv wirkt.

Wie wird der Drei-Tage-Bart getragen?

Der Dreitagebart ist ziemlich beliebt und wird meistens als Vollbart getragen. Durch verschiedene Rasiertechniken kann er jedoch auch individuell gestaltet werden. Hierfür eignen sich am besten elektrische Haarschneidemaschinen wie Langhaarschneider mit sogenanntem Bartaufsatz oder spezielle elektrische Barttrimmer.

Wann kam er in Mode?

Der Dreitagebart ist noch gar nicht so alt. Er kam um 1983 durch unrasierte Auftritte der Sänger Sting und George Michael in Mode.

Wie kommt ein Dreitagebart bei Frauen an?

Heute ist der Dreitagebart bei vielen Männern beliebt. Viele halten ihn für männlich, sexy und erotisch. Eine Studie sagt, dass Männer mit Bart sympathischer und attraktiver wirken.

Die mit Abstand größte Zustimmung der Frauen erhalten unter allen Bartträgern die Männer mit einem gepflegten Dreitagebart. Fast ein Viertel der weiblichen Bevölkerung findet einen Dreitagebart sexy, attraktiv, verwegen oder zumindest interessant.

Männer mit anderen Bartvarianten haben laut einer aktuellen Studie wenig Chancen. Männer mit Vollbärten beispielsweise treffen nur bei drei Prozent der Frauen auf Zustimmung. Moderne Spitzbärte finden wenigstens fünf -, Schnauzbärte zehn Prozent der Damen attraktiv.

In den letzten Jahren hat sich das öffentliche Bild deutlich gewandelt: während ein Mann mit Dreitagebart früher als ungepflegt, unordentlich oder unzuverlässig galt, wird er heute kaum noch mit solchen Attributen in Verbindung gebracht. Allerdings benötigt ein attraktiver Dreitagebart hierfür eine gewisse Pflege.

Wie pflege ich meinen Dreitagebart?

Eine Grundvoraussetzung für eine modische und ansprechende Gestaltung ist dichtes, festes Barthaar. Um einen Dreitagebart dauerhaft zu behalten, sollte er je nach eigener Vorliebe alle drei bis fünf Tage mit einem Langhaarschneider oder einem speziellen Bartschneider auf ein Maß von etwa einem halben Zentimeter zurückgeschnitten werden. Viele entsprechende Geräte lassen sich direkt und gezielt auf die gewünschte Bartlänge einstellen. Wird ein Langhaarschneider eingesetzt, erreicht man meist ohne Aufsatz das genau passende Ergebnis.

Einen gepflegten Dreitagebart zu gestalten ist durchaus aufwändiger als eine Komplettrasur. Da jeder Rasurfehler sofort sichtbar ist, muss bei der Rasur gewissenhaft vorgegangen werden.

Was, wenn meine Partnerin den Dreitagebart als unangenehm empfindet?

Ein Dreitagebart kann für die eigene Lebensgefährtin ziemlich unangenehm sein. Die harten Bartstoppeln reizen die Haut beim Küssen und das führt oft zu Ärger. Durch den Einsatz einer handelsüblichen Haarspülung beispielsweise lässt sich dieses Problem beseitigen. Die Barthaare werden dadurch weicher und pieksen nicht mehr so sehr auf der Haut.

Einen attraktiven Glanz und ein gepflegtes Erscheinungsbild erhält der Dreitagebart, indem vorsichtig eine kleine Menge Haargel oder Haarwachs aufgetragen wird.

Rasierer

Weitere Begriffe